„Wenn viel zu viel zu viel ist“ entstand aus der Beobachtung unserer Gegenwart, in der alles gleichzeitig passiert und immer mehr auf uns einwirkt. Auf dich. Auf mich. Vielleicht sogar genau in diesem Moment.
Das Projekt setzt sich mit dem Gefühl auseinander, dass die Welt dichter wird, als wir sie verarbeiten können, und fragt, wie Gestaltung einen Zustand sichtbar machen kann, der oft eher gefühlt als benannt wird. Entstanden ist ein experimentelles Buch, das sich dem „Zuviel“ aus emotionaler, gesellschaftlicher, politischer und körperlicher Perspektive nähert. Wissenschaftliche Recherche, persönliche Erfahrungen, experimentelle Typografie und analoger Hochdruck verbinden sich zu einer physischen Erfahrung zwischen Verdichtung und Leere, Reiz und Ruhe sowie Festhalten und Loslassen. So wird Überforderung nicht nur beschrieben, sondern visuell und haptisch erlebbar.

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