Quasi Gladiator erzählt die Geschichte eines Gladiators im antiken Rom, der sich im Kolosseum vor den Augen eines jubelnden Publikums einem Löwen stellen muss. Während die Zuschauer in ihm einen mutigen und souveränen Helden sehen, wird er selbst von Selbstzweifeln begleitet. Trotz seiner Erfolge schreibt er seinen Leistungen nicht den eigenen Fähigkeiten, sondern dem Zufall und Glück zu und lebt mit der ständigen Angst, den Erwartungen nicht gerecht zu werden.
Inspiriert vom Impostor-Phänomen thematisiert der Kurzfilm die Diskrepanz zwischen äußerer Wahrnehmung und innerem Erleben. Durch den gezielten Einsatz von Character Design, Animation und filmischen Gestaltungsmitteln werden beide Wahrnehmungsebenen visuell voneinander abgegrenzt und der innere Konflikt des Protagonisten erfahrbar gemacht. So verbindet Quasi Gladiator den Kampf gegen den Löwen mit einem weitaus größeren Kampf gegen die eigenen Selbstzweifel.

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