Die Arbeit untersucht das Verhältnis von Mensch und Natur durch eine installative Fotopräsentation. Resonanz wird nicht abstrakt verstanden, sondern als wechselseitige Beziehung, in der Wahrnehmung Reaktionen auslöst und die eigene Perspektive verändert. Natur erscheint nicht nur als Objekt, sondern als eigenständiges Gegenüber, das menschlicher Kontrolle teilweise entzogen bleibt.
Die Installation kombiniert Fotografien mit Materialien wie Draht, Pflanzgitter, Holzlatten, Steinen und Seide. Diese verdeutlichen Spannungen zwischen menschlicher Ordnung, Schutz und Eingriffen in natürliche Prozesse. Details wie Spinnmilben in Buchsbäumen, wiederum gedruckt auf Seide, oder Durchblicke durch Bauzäune lenken Aufmerksamkeit auf sonst Unscheinbares.
Die Anordnung der Arbeiten fordert die Betrachtenden auf, sich zu bewegen, zu suchen und
auf die Materialien und Bilder zu reagieren. Resonanz entsteht in diesem Zwischenbereich als Reaktion auf Differenz und Spannung, als Welt, die antwortet.



