Ich, als Frau? – Ein anderes Tagebuch“ untersucht die Rekonstruktion von Identität im Spannungsfeld persönlicher Erfahrungen, kollektiver Erinnerungen und medial vermittelter Bilder. Die Arbeit verbindet eigene Fotografien, fotografierte Youtube-standbilder sowie Zeichnungen aus meinem visuellen Tagebuch. Durch das Überlagern, Bearbeiten und Neuordnen der Bildfragmente entstehen neue Erzählungen, in denen Erinnerung nicht als feste Wahrheit, sondern als wandelbarer Prozess erfahrbar wird. Die Arbeit hinterfragt, wie Vorstellungen von Weiblichkeit und Identität durch persönliche Erfahrungen, gesellschaftliche Normen und visuelle Kultur geprägt werden.

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