Abschlussarbeiten 2014 | Archiv

Autobahnkirchen Paul Masukowitz

#19 Ökumenische Autobahnkapelle "Emmauskapelle", Singen

#19 Ökumenische Autobahnkapelle „Emmauskapelle“, Singen

Autobahnkirchen finden sich seit dem Bau der ersten Autobahnkirche 1958 in der gesamten Bundesrepublik verteilt. Sie bieten dem Nutzer einer Autobahn die Möglichkeit, dem Stress des Verkehrs zu entfliehen, zu Gott zu beten, zu sich selbst zu finden oder lediglich einen Ort der entspannten Zurückgezogenheit zu genießen. Die Kirchen sind widersprüchliche Orte. Es wird Ruhe gesucht neben einer allgegenwärtigen Geräuschkulisse des Verkehrs. Ebenso effizient wie die Autobahn an sich wird der Glaube gestaltet. Es ist oftmals gar nicht nötig die Autobahn zu verlassen. Gleich neben dem Drive-In findet sich die Kirche um ein kurzes oder längeres Gebet in den Himmel zu schicken und daraufhin gleich wieder aufzubrechen. Im Rahmen der fotografischen Auseinandersetzung im Dokumentarischen Stil erfolgt mit der Arbeit eine Bestandsaufnahme der 42 in Deutschland bislang existierenden Autobahnkirchen. Dieser Auseinandersetzung steht das theoretische Interesse an der Darstellbarkeit des „Glaubens“ mittels bildgebender Medien und die Entwicklung sakraler Architektur in Deutschland im 20. Jahrhundert gegenüber.

Autobahnkapelle Christophorus

#41 Autobahnkapelle Christophorus an der Kochertalbrücke

#37 Autobahn- und Radwegekirche St. Paul, Wittlich

#37 Autobahn- und Radwegekirche St. Paul, Wittlich

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