Abschlussarbeiten | Kommunikationsdesign

Spätvorstellungen Christian Jäger

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Ein Gedicht / Ein Bericht

Eine Linie allein ist noch keine Aussage. In Spätvorstellungen wird die Nacht erschlossen, die nächtliche Stadt; ohne einen konkreten Weg, ohne ein bestimmtes Ziel. Hinter der Nacht steht eine Stadt voller Linien, voll von Kanten an Fassaden und Hecken und auch die Hecken sind Architektur. In dieser Stadt gibt es Lichtkegel und manche von ihnen stehen im Raum wie eigene Gebäude, viele flackern. Oft ist die Nacht menschenleer, doch die Umwelt ist ganz und gar menschgemacht und immer voller Abläufe, menschgemachter Rhythmen. Die Nacht klingt von einem Hintergrundrauschen, das bei Tag ganz überdeckt wird. In Spätvorstellungen wird die Beobachtung dieses Rauschens zu einem Gedicht.

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